Die SHZ meldet am 9.2.2009: “Die Agrarministerien der Länder rätseln über erhöhte Dioxinwerte in Schafsleber aus Norddeutschland. In der Vergangenheit waren immer wieder erhöhte Dioxinwerte in Schafsleber aufgetaucht, wenn Schafe etwa in Überschwemmungsgebieten an Elbe und Weser geweidet hatten. Diesmal gibt es aus Expertensicht den Verdacht, dass auch bei Schafen außerhalb dieser Gebiete zu hohe Dioxinwerte registriert wurden. Deshalb soll in den kommenden Wochen geprüft werden, ob Dioxin bei Schafen in der Leber gespeichert wird.”
Bekanntlich gehört Dioxin zu gefährlichsten Giften sie derzeit bekannt sind, es ist krebserregend, reichert sich im Körper an und kann nicht nicht wieder abgebaut werden. Sofort melden sich wie selbstverständlich Experten beruhigend zu Wort die das Problem relativieren: “Es besteht aber keine Gesundheitsgefahr, weil der Dioxinwert nur um das bis zu Fünffache erhöht sei!” Weil die Werte also nur um bis zum Fünffachen erhöht sind sollen wir uns keine Sorgen machen… Dann folgt noch die Überlegung: “Vielleicht hat die EU die Grenzwerte zu niedrig angesetzt.”
Es ist immer das übliche Muster: Beruhigen, verniedlichen, Grenzwerte erhöhen.
Klar, wenn die Werte über den bestehenden Grenzwerten liegen, sind die Grenzwerte zu niedrig angesetzt. Da fragt sich doch der kleine Max wo zu es eigentlich Grenzwerte gibt? Ob sie etwa nur eine gewisse Alibifunktion einnehmen?